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Informationen und Hilfe rund um Darm-Probleme und das
Reizdarm-Syndrom (RDS)




 

Reizdarm-Syndrom - Ernährungs-Tipps

Effektive und sanfte Unterstützung für den Alltag: Bifidobakterien


Eine Ernährungsumstellung ist stets ein längerer Prozess und kann in der Regel nicht von jetzt auf gleich erfolgen. Immer wieder gibt es Rückschläge, immer wieder gibt es Situationen, in denen man merkt „Jetzt habe ich etwas Falsches gegessen“. Dazu ist oft höchste Disziplin gefragt – nicht immer ist es möglich, sich an die eigenen Ernährungsregeln zu halten. Um sich dennoch vor den Symptomen des Reizdarmsyndroms zu schützen, ist es daher sinnvoll, unsere Darmflora kontinuierlich effektiv und gezielt zu unterstützen.

Studien haben gezeigt: Die Zufuhr spezieller Bifidobakterien (Kijimea Reizdarm®, Bifantis®) eignet sich ideal, um die Darmflora in Balance zu halten und sich so auch langfristig vor Bauchschmerzen, Blähungen & Co. zu schützen. Da keinerlei Nebenwirkungen bekannt sind, kann die unterstützende Zufuhr dieser so wichtigen Darmbakterien auch ohne Bedenken über einen längeren Zeitraum erfolgen. Diätetische Lebensmittel mit diesem speziellen Bifidobakterienstamm sind daher bestens geeignet, eine Ernährungsumstellung zu begleiten. Bei dauerhafter Einnahme entfalten sie Ihre Wirkung auch und gerade dann, wenn die guten und manchmal einfach zu strengen Ernährungsvorsätze einmal nicht eingehalten werden können.


Ernährungsumstellung: Wichtiger Bestandteil der Therapie


Um langfristig und nachhaltig den unangenehmen Symptomen wie Durchfall, Verstopfung, Völlegefühl, Bauchschmerzen oder Blähungen aus dem Weg zu gehen ist eine passende und bewusste Ernährung für Patienten mit Reizdarmsyndrom unverzichtbar.

Eine Ernährungsumstellung sollte für Reizdarm-Patienten essentieller Bestandteil jeder Therapie sein. Betrachten Sie die Auseinandersetzung mit der Ernährung dabei nicht als notwendiges Übel – sehen Sie diese Möglichkeit vielmehr als Chance! Eine „darmfreundliche“ Ernährung in Kombination mit einer ursächlichen Therapie wie dem Verzehr spezieller Bifidobakterien kann nebenwirkungsfrei, schnell und nachhaltig zur Linderung des Reizdarmsyndroms beitragen.  


Was darf ich essen – was nicht?


Ein Standard-Regelwerk mit den richtigen und falschen Lebensmitteln für Reizdarmpatienten, sozusagen eine universell gültige Reizdarm-Diät, gibt es leider bislang nicht. Denn so vielfältig die Symptome des Reizdarmsyndroms sind, so individuell ist auch die Verträglichkeit bestimmter Lebensmittel von Patient zu Patient.
Und dennoch. Es gibt einige wertvolle Tipps, die Sie im Alltag grundsätzlich berücksichtigen sollten:


Darmfreundlich essen beim Reizdarmsyndrom – so funktioniert´s!



  • Verzichten Sie auf große Portionen und übervolle Teller
  • Halten Sie feste Essenszeiten ein & essen Sie regelmäßig
  • Mehrere kleine Essensportionen sind besser als drei große Mahlzeiten.
  • Am Abend schaltet die Verdauungsaktivität einen Gang runter. Verzichten Sie also um diese Uhrzeit auf besonders üppige Portionen
  • „Gut gekaut ist halb verdaut“: Kauen Sie gründlich und lassen Sie sich Zeit beim Essen
  • Vermeiden Sie Essen unter Zeitdruck

  • Flüssigkeit, Flüssigkeit, Flüssigkeit! Experten empfehlen etwa 2 Liter am Tag. Am besten sind stilles Wasser oder ungesüßte Kräutertees. Zu viel Kohlensäure ist tabu!
  • Viel Obst und Gemüse gehören für eine ausgewogene Ernährung unbedingt dazu. Doch Vorsicht! Nicht jeder verträgt dasselbe & bei rohen Lebensmitteln arbeitet der Darm auf Hochtouren. Deshalb: Am Abend lieber auf große Mengen Salat verzichten.

Sonderfall Ballaststoffe


Die Empfehlung, ballaststoffreiche Nahrung zu sich zu nehmen, kann vorwiegend für den sogenannten Obstipationstyp ausgesprochen werden, gilt also insbesondere für Patienten, bei denen sich das Reizdarmsyndrom vor allem durch Verstopfung bemerkbar macht. Hier ist die Zufuhr von Ballaststoffen günstig, denn Ballaststoffe beschleunigen die Darmpassage. Für Patienten, die gerade mit Durchfall zu kämpfen haben, sind Ballaststoffe in dieser Zeit eher weniger geeignet. Denn während des Durchfalls ist die Darmpassage ohnehin bereits besonders aktiv.  


Und wie kann ich mich ballaststoffreich ernähren?


Zu den ballaststoffreichen Lebensmitteln zählen unter anderem:

  • Obst (z.B. Äpfel, Himbeeren)
  • Gemüse (z.B. Möhren, Brokkoli)
  • Getreide (z.B. Vollkornbrot, Haferflocken, Müsli)
  • Hülsenfrüchte (z.B. Bohnen, Linsen)
  • Nüsse (z.B. Erdnüsse, auch Mandeln)
  • Kartoffeln
Wichtig: Bei einer sehr ballaststoffreichen Ernährung sollte gleichzeitig auf die Zufuhr von viel Flüssigkeit geachtet werden, um nicht den gegenteiligen, verstopfenden Effekt zu erzielen.
Achtung! Auch wenn Hülsenfrüchte Ballaststoffe enthalten – bei Neigung zu Blähungen sollte man Sie eher von der Einkaufsliste streichen bzw. nur in Maßen zu sich nehmen.


Lebensmittel & Zubereitungsarten, die mit Vorsicht zu genießen sind


Hier sollten Reizdarm-Patienten in der Regel eher zurückhaltend sein:

  • Weißmehlprodukte (z.B. Baguette, Brötchen)
  • Sehr heiße oder sehr kalte Speisen
  • Fette Speisen (auch versteckte Fette in Wurst, Käse oder Fleisch)
  • Sehr scharf gewürzte Speisen
  • Alkohol, Kaffee und Nikotin
  • Süßigkeiten (Zucker begünstigt das Wachstum von schädlichen Keimen im Darm)
  • Blähende Lebensmittel wie alle Kohlsorten, Zwiebeln, Hülsenfrüchte oder auch frisches Brot aus dem Ofen
  • Kohlensäurehaltige Getränke
  • Fertigprodukte
  • Gerade bei Durchfall sind Lebensmittel mit dem Zuckeraustauschstoff Sorbitol (z.B. in zuckerfreien Kaugummis oder Bonbons) tabu

Nicht jeder verträgt dasselbe


Das Reizdarm-Syndrom hat ein äußerst vielschichtiges Erscheinungsbild. Während die einen eher mit Verstopfung und Völlegefühl kämpfen, ist bei anderen der Durchfall das vorwiegende Problem. Insofern sind zwar oben genannte Tipps bei vielen Patienten hilfreich, doch ersetzen sie nicht eine individuelle und professionell angeleitete Ernährungsumstellung. Das heißt, jeder Patient sollte zunächst einmal herausfinden, welche Lebensmittel ihm gut tun, und in welchen Situationen er mit typischen Beschwerden reagiert.
Hier kann es hilfreich sein, über einen gewissen Zeitraum ein Ernährungstagebuch zu führen. Auf Basis dieser Eintragungen kann dann gemeinsam mit einem professionellen Ernährungsberater die individuell richtige Ernährung erarbeitet werden.
     
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