Morbus Crohn

Schematische Darstellung des Verdauungstrakts bei Morbus Crohn

Was ist Morbus Crohn?

Morbus Crohn – auch Crohn-Krankheit, Ileitis terminalis oder Enteritis regionalis genannt – ist eine chronische Darmerkrankung, bei der die Darmwand entzündet ist. Im Gegensatz zu anderen chronisch entzündlichen Darmkrankheiten wie der Colitis ulcerosa, sind bei Morbus Crohn alle Schichten der Darmwand von der Entzündung betroffen. Wie es zu dieser Entzündung kommt, ist noch nicht genau geklärt. Wie auch bei anderen Darmproblemen, scheinen aber die Darmbarriere und die Darmflora sowie eine erbliche Veranlagung eine Rolle zu spielen.

In Deutschland sind etwa 100 bis 200 von 100.000 Einwohnern an Morbus Crohn erkrankt. Die Erkrankung kommt bei Frauen und Männern etwa gleich häufig vor. Bei den meisten Patienten tritt die Crohn-Krankheit zwischen dem 20. und 30. Lebensjahr erstmalig auf. Aber auch schon Kinder können von der Darmentzündung betroffen sein. Morbus Crohn bei Kindern äußert sich anders als bei Erwachsenen und ist häufig mit erheblichen Entwicklungsverzögerungen verbunden.

Bei Morbus Crohn kann der gesamte Verdauungstrakt von der Mundhöhle bis zum After entzündet sein – meist sind jedoch der letzte Abschnitt des Dünndarms (terminales Ileum) und der Übergang zum Dickdarm (Colon) betroffen. Gesunde und erkrankte Darmbereiche können sich abwechseln.

Die Erkrankung verläuft in Schüben – das bedeutet, dass Betroffene mit Morbus Crohn nicht ständig unter Beschwerden leiden, sondern sich Phasen mit Symptomen und beschwerdefreie Zeiten abwechseln. Durch die Entzündung wird der Darm im Krankheitsverlauf immer weiter geschädigt.

Zum typischen Beschwerdebild bei Morbus Crohn gehören hauptsächlich

In der Folge kann eine Mangelernährung auftreten.

Morbus Crohn schränkt die Lebensqualität stark ein. Problematisch sind schwere Komplikationen wie

  • Darmverengungen (Stenosen),
  • eitergefüllte Hohlräume (Abszesse) oder
  • entzündungsbedingte Löcher in der Darmwand.

Ist der Darm über einen langen Zeitraum stark entzündet, begünstigt dies, dass sich Darmkrebs entwickelt.

Morbus Crohn-Ursachen – Mix aus Einflussfaktoren

Die Morbus Crohn-Ursachen sind noch nicht vollständig erforscht. Wissenschaftler gehen jedoch davon aus, dass die Darmbarriere und die Darmflora eine entscheidende Rolle spielen. Normalerweise bildet der Darm körpereigene Antibiotika, die in der Schleimschicht gebunden sind, welche die Darmschleimhaut bedeckt. Diese sogenannten Defensine verhindern, dass Darmbakterien in die Darmwand eindringen können. Bei Betroffenen mit Morbus Crohn ist die Darmbarriere gestört – sie produzieren nicht ausreichend Defensine. Die Folge: Den Bakterien gelingt es leichter, in die Darmwand einzudringen und Entzündungen hervorzurufen.

Veränderungen in der Erbinformation scheinen ebenfalls zu den Morbus Crohn-Ursachen zu gehören: Bei etwa jedem fünften untersuchten Betroffenen fanden Forscher Veränderungen in einem Gen, das für das Erkennen und Abwehren von Bakterien wichtig ist. Bislang wurde aber kein Abschnitt im Erbgut entdeckt, der bei Morbus Crohn allein für die Vererbung zuständig ist. Ärzte gehen deshalb davon aus, dass vielmehr das Zusammenspiel verschiedener Faktoren zu der Darmentzündung führt, als einzelne Ursachen des Morbus Crohn.

Tabletten, Kapseln und Pillen können bei Morbus Crohn eine Rolle spielen
Bestimmte Medikamente wie Antibiotika können mit Morbus Crohn in Verbindung stehen

Folgende Umwelt- und Lebensstilfaktoren bringen Forscher neben der gestörten Darmbarriere und der erblichen Veranlagung mit dem Auftreten von Morbus Crohn in Verbindung:

  • Darm-Infekte
  • bestimmte Medikamente, v.a. Antibiotika-Behandlungen
  • hoher Hygienestandard
  • Rauchen
  • Stress
  • Entfernung des Blinddarms

Morbus Crohn-Symptome betreffen nicht nur den Darm

Typische Morbus Crohn-Symptome sind breiige bis flüssige Durchfälle und Bauchschmerzen bis hin zu Bauchkrämpfen. Dadurch entstehen sehr häufig Untergewicht und ein Nährstoffmangel. Darüber hinaus kann Morbus Crohn Symptome außerhalb des Darms verursachen, die zum Teil sogar noch vor den typischen Bauchbeschwerden auftreten. Dazu gehören zum Beispiel:

  • Entzündungen der Mundschleimhaut
  • Entzündungen der Regenbogenhaut des Auges
  • schmerzhafte, rötliche Hautveränderungen an den Unterschenkeln (Erythema nodosum)
  • Gelenkschmerzen und Gelenkentzündungen (Arthritis)

Es gibt weitere Morbus Crohn-Symptome, die nichts mit dem Darm zu tun haben, zum Beispiel:

  • Appetitlosigkeit
  • Müdigkeit
  • Abgeschlagenheit
  • Fieber

Die Entzündung der Darmwand bei Morbus Crohn kann schwere Komplikationen hervorrufen:

  • Verengung des Darms bis hin zum Darmverschluss
  • häufige Blutverluste über den Darm (Blut im Stuhl), die zu einer Blutarmut führen können
  • eitergefüllte Hohlräume im Gewebe (Abszesse)
  • Verbindungsgänge zwischen verschiedenen Darmschlingen, dem Darm und der Bauchdecke oder anderen Organen wie der Harnblase (Fisteln)
  • entzündungsbedingte Löcher in der Darmwand (Perforationen), durch die Stuhl in den Bauchraum gelangen und eine Infektion verursachen kann
  • Osteoporose (Knochenschwund) durch den anhaltenden Nährstoffmangel

Eine langfristige schwere Entzündung des Darms, vor allem des Dickdarms, erhöht das Risiko, an Darmkrebs zu erkranken.

Der Krankheitsverlauf ist sehr unterschiedlich bei Morbus Crohn: Schub für Schub können immer mehr Bereiche des Darms betroffen sein. Bei den meisten Betroffenen sind die Symptome des Morbus Crohn zu Beginn besonders schwer ausgeprägt und klingen im weiteren Verlauf ab. Etwa jeder vierte Patient hat kontinuierlich mehr oder weniger starke Beschwerden.

Morbus Crohn – umfangreiche Diagnose

: Arzt mit älterer Patientin bei der Morbus Crohn-Diagnose
Bis der Arzt die Morbus Crohn-Diagnose stellt, sind einige Untersuchungen nötig

Die typischen Symptome breiiger bis flüssiger Durchfall und Bauchschmerzen bzw. -krämpfe und deren Verlauf geben einen ersten Hinweis auf die Diagnose Morbus Crohn. Diesen Verdacht kann der Arzt durch verschiedene Untersuchungen bestätigen. Morbus Crohn zeigt sich durch typische Veränderungen im Darm. Dennoch gibt es keinen einfachen Morbus Crohn-Test, um die Diagnose zu stellen – eine Kombination von Untersuchungsmethoden ist notwendig, um ein genaues Bild der Darmerkrankung zu erhalten:

  • Blutuntersuchungen (u.a. Blutbild, Entzündungswerte, Eisenhaushalt)
  • Stuhluntersuchungen (z.B. auf krankheitserregende Darmbakterien, Entzündungsmarker)
  • hochauflösende Ultraschalluntersuchung des Darms
  • Magnetresonanztomographie (MRT) des Dünndarms mit und ohne Kontrastmittel
  • Spiegelung (Endoskopie) des Verdauungstrakts mit Entnahme mehrerer Gewebeproben aus verschiedenen Abschnitten, u.a. Magen- und Darmspiegelung

Auch wenn die Morbus Crohn-Diagnose bereits feststeht, sind regelmäßige Kontrollen mit Blut-, Stuhl- und Ultraschalluntersuchungen wichtig, um zu sehen, wie stark welche Darmbereiche entzündet sind und ob die Möglichkeit besteht, dass Komplikationen auftreten. Ist der Dickdarm schwer entzündet, steigt die Wahrscheinlichkeit, Darmkrebs zu entwickeln. Deshalb sind regelmäßige Darmspiegelungen zur Darmkrebs-Vorsorge empfehlenswert.

Bis bei Morbus Crohn die Diagnose gestellt wird, kann einige Zeit vergehen – nicht selten sogar mehr als fünf Jahre. Das ist ungünstig, weil sich dadurch die Behandlung verzögert und das Risiko für Komplikationen steigt.

Morbus Crohn – Therapie möglich, Heilung nicht

Morbus Crohn ist nicht heilbar – eine Therapie, welche die Ursachen der Erkrankung bekämpft, gibt es bisher nicht. Die Behandlung ermöglicht vielen Betroffenen aber Zeiträume, in denen sie trotz Morbus Crohn ohne Durchfälle oder Schmerzen sind.

Die Morbus Crohn-Therapie hat das Ziel…

  • …die Symptome zu lindern.
  • …den beschwerdefreien Zeitraum möglichst lange aufrecht zu halten.
  • …der Darmschleimhaut die Möglichkeit zu geben, sich zu erholen.
  • …Komplikationen zu vermeiden.

Die Morbus Crohn-Behandlung basiert auf einer individuellen Kombination aus Medikamenten, operativen Eingriffen und weiteren Maßnahmen, etwa einer Ernährungsumstellung. Damit die Morbus Crohn-Therapie richtig wirkt, sollten Betroffene das Rauchen aufgeben: Die Medikamente wirken in Kombination mit Nikotin weniger gut.

Operationen gehören für viele Betroffene zur Morbus Crohn-Therapie. Sie sind vor allem dann notwendig, wenn es zu Komplikationen wie Verengungen oder einem Darmverschluss kommt oder wenn die Medikamente nicht ausreichend wirken. Für Patienten, bei denen nur der Übergang zwischen dem Dünn- und dem Dickdarm entzündet ist, kann eine Operation auch eine Alternative zur medikamentösen Morbus Crohn-Behandlung sein. Je nach Anlass, kann die Operation offen mit einem großen Bauchschnitt erfolgen oder mit einer „Schlüsselloch-Methode“, bei welcher der Operateur die Instrumente über kleine Einschnitte einführt (Laparoskopie).

Symptome außerhalb des Verdauungstrakts werden vorwiegend über eine Intensivierung der Morbus Crohn-Therapie behandelt und gegebenenfalls durch Maßnahmen, welche die Beschwerden lindern, zum Beispiel:

  • Eisen-Präparate bei einer Blutarmut infolge eines Eisenmangels – bei schwerem Mangel als Infusion
  • Infusionen mit Vitamin B12 bei einer Blutarmut infolge eines Vitamin B12-Mangels
  • Schmerzmittel, ggf. in Kombination mit physikalischen Maßnahmen (z.B. Kühlen), bei Gelenkschmerzen
  • Vitamin D- und Calcium-Präparate und ggf. Medikamente gegen den Knochenabbau bei Osteoporose

Morbus Crohn-Medikamente gegen die Entzündung

Bei Morbus Crohn hemmen Medikamente die Entzündung und lindern die Schmerzen und andere Symptome.

Welche Medikamente bei Morbus Crohn am besten helfen, hängt davon ab, wie schwer die Entzündung ist und welche Bereiche des Verdauungstrakts betroffen sind. Bei einem akuten Schub verschreibt der behandelnde Arzt in der Regel Cortison. Verursacht eine leichte Entzündung den aktuellen Schub, reichen Cortison-Tabletten aus, die direkt im Darm wirken. Bei schwereren Entzündungen sind spezielle Cortison-Tabletten oder Infusionen notwendig, die auf den gesamten Körper wirken. Cortison-Präparate – vor allem systemisch wirkende – können schwerwiegende Nebenwirkungen haben und dürfen deshalb nicht dauerhaft eingenommen werden. Ist hauptsächlich der Dickdarm betroffen, eignen sich bei leichten bis mittleren Schüben auch die Wirkstoffe Mesalazin und Sulfasalazin.

Eine andere Gruppe der Morbus Crohn-Medikamente soll verhindern, dass immer wieder Krankheitsschübe auftreten: Die sogenannten Immunmodulatoren (Immunsuppressiva und Biologika) unterdrücken das Immunsystem und verhindern dadurch die Entzündungsreaktion. Sie können das beschwerdefreie Intervall verlängern.

Schmerzmittel und entkrampfende Medikamente (Spasmolytika) bekämpfen Symptome wie Bauchschmerzen und -krämpfe. Bei Abszessen und Fisteln als Komplikationen des Morbus Crohn sind Antibiotika geeignet.

Probiotika, Akupunktur und pflanzliche Wirkstoffe können die medikamentöse Therapie bei Morbus Crohn unterstützen. Einige Betroffene mit Morbus Crohn glauben, dass ihnen Cannabis hilft. Es gibt aber nur wenige wissenschaftliche Studien, die die Wirksamkeit untersucht haben. In Deutschland gibt es bislang keine zugelassenen Morbus Crohn-Medikamente, die Cannabis enthalten.

Was hilft bei Morbus Crohn? Hausmittel nur begrenzt!

Was tun bei Morbus Crohn? Hausmittel leisten nur eine begrenzte Hilfe bei Morbus Crohn. Es ist keine Anwendung bekannt, die die Ursachen wirksam bekämpft – zumal diese noch nicht endgültig geklärt sind. Betroffene können jedoch auf Hausmittel zurückgreifen, welche die Symptome lindern:

Tatsächlich von großer Hilfe bei Morbus Crohn ist es, das Rauchen aufzugeben. Rauchen hat einen erheblichen Einfluss auf den Verlauf von Morbus Crohn. Raucher…

  • …erleiden deutlich mehr Schübe.
  • …haben ein höheres Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf.
  • …benötigen häufiger eine Therapie mit Immunmodulatoren.
  • …müssen häufiger operiert werden.
  • …leiden häufiger unter Komplikationen außerhalb des Verdauungstrakts, z.B. Osteoporose.
  • …haben eine geringere Lebensqualität.

Morbus Crohn – Ernährung ein zentrales Thema

Bei Morbus Crohn ist die Ernährung ein wichtiges Thema: Viele Betroffene haben keinen Appetit oder essen nicht ausreichend, weil sie ihren Darm nicht weiter belasten wollen. Dies führt in Kombination mit häufigen Durchfällen oft zu einer Mangelernährung und Untergewicht, was mit einer ungünstigen Verlaufsprognose verbunden ist. Je nachdem, welche Darmabschnitte entzündet sind, können bestimmte Nährstoffe nicht richtig aufgenommen werden. Vitamin B12 wird zum Beispiel normalerweise im letzten Dünndarmabschnitt aufgenommen. Dieser ist besonders oft von der chronischen Entzündung betroffen. Ein Vitamin B12-Mangel ist häufig die Folge. Einige Betroffene verlieren zudem Blut über den Stuhl – daraus kann ein Eisenmangel entstehen.

Eine auf Morbus Crohn angepasste Ernährung kann dazu beitragen, Mangelzuständen und damit verbundenen Folgekrankheiten wie Osteoporose oder Blutarmut (Anämie) vorzubeugen. Wird Morbus Crohn festgestellt, sollten Betroffene deshalb eine Ernährungsberatung bei einer qualifizierten Fachkraft in Anspruch nehmen und diese mindestens jährlich wiederholen. Fehlen einzelne Nährstoffe, können diese durch ein geeignetes Präparat ergänzt werden.

Essen was schmeckt in der symptomfreien Zeit

Allgemeingültige Regeln zur richtigen Ernährung bei Morbus Crohn gibt es nicht. Während der beschwerdefreien Zeit können Betroffene essen, was ihnen schmeckt und gut tut. Ein Ernährungstagebuch kann dabei helfen herauszufinden, was das ist.

Experten raten zu einer ballaststoffreichen Ernährung mit viel Gemüse und Obst. Etwa die mediterrane Vollwertkost enthält wichtige Vitamine, Mineralstoffe und entzündungshemmende Stoffe. Bei Morbus Crohn geeignete Rezepte enthalten daher zum Beispiel:

  • Gemüse und frische Salate
  • Obst
  • Fisch und Meeresfrüchte
  • kaltgepresstes Olivenöl
  • frische Kräuter
  • Reis, Nudeln oder Hülsenfrüchte als Beilagen
  • wenig Fleisch

Es gibt Hinweise darauf, dass Omega-3-Fettsäuren die Entzündung verringern und sich günstig auf die Darmschleimhaut auswirken. Deshalb sollten Lebensmittel, die reich an Omega-3-Fettsäuren sind, regelmäßig auf den Teller kommen:

  • bei guter Verträglichkeit 1-2 Mal pro Woche Seefisch (z.B. Lachs, Makrele, Sardine, Hering)
  • Verwendung von Omega-3-reichen Pflanzenölen – jeweils angepasst auf das Gericht: Rapsöl ist ein gutes, geschmacksneutrales Öl, das sich auch gut erhitzen lässt, Walnuss- und Leinöl eignen sich hervorragend für die „kalte Küche“ und haben einen angenehmen Eigengeschmack

Eine andere Fettsäure sollten Betroffene mit Morbus Crohn dagegen weitgehend aus ihrer Ernährung streichen: die Arachidonsäure. Sie wirkt entzündungsfördernd und steckt in Fleisch und Wurst.

Im Schub – kein zusätzlicher Ballast

Während eines akuten Schubs sollte die Ernährung ballaststoffarm und leicht verdaulich sein. Manchen Betroffenen hilft eine fettreduzierte Kost.

Können Menschen mit Morbus Crohn mit dieser Ernährung ihr Gewicht nicht halten oder sind sie stark untergewichtig, können sie auf eine nährstoffreiche, hochkalorische Trinknahrung („Astronautennahrung“) zurückgreifen. Eine andere Möglichkeit ist eine Ernährungssonde – meist eine Nasensonde. In Ausnahmefällen kann es während eines Krankheitsschubs sinnvoll sein, komplett auf Nahrung, die den entzündeten Darm passiert, zu verzichten. Stattdessen erhalten Morbus Crohn-Patienten dann eine Nährstofflösung als Infusion.

Tipps zur Ernährung bei Morbus Crohn:

  • Lassen Sie sich Zeit beim Essen und kauen Sie gut.
  • Wählen Sie schonende Zubereitungsarten wie kochen, dünsten, dämpfen oder garen.
  • Stark gewürzte oder gebratene Speisen sind individuell unterschiedlich verträglich – wer empfindlich reagiert, sollte darauf eher verzichten.
  • Mehrere kleinere Mahlzeiten sind oft besser als drei Hauptmahlzeiten.
  • Bei vielen Betroffenen mit Morbus Crohn führt Alkohol zu Problemen.

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Quellen
Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Ernährungsmedizin et al. Klinische Ernährung in der Gastroenterologie (Teil 4) – Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen. AWMF-Leitlinien-Register-Nr. 073/027 (Stand: 07/2014)
Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten et al. Diagnostik und Therapie des M. Crohn 2014. AWMF-Leitlinien-Register-Nr. 021/004 (Stand: 01/2014)
Gastro Liga e.V. Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen: Morbus Crohn und Colitis ulcerosa. Ratgeber für Patienten
Gastro Liga e.V. Morbus Crohn und Colitis ulcerosa – Wie geht es weiter? Vortrag anlässlich des Aktionstags Chronisch entzündliche Darmerkrankungen 2014
Kompetenznetz chronisch entzündliche Darmerkrankungen e.V. Die Rolle der Ernährung bei CED. Crohn-Colitis-Tag 2014
Kompetenznetz chronisch entzündliche Darmerkrankungen e.V. Ernährung bei Morbus Crohn und Colitis ulcerosa. Crohn-Colitis-Tag 2014
Kompetenznetz chronisch entzündliche Darmerkrankungen e.V. Ernährung ist ein Bestandteil der Lebensqualität. Cohn-Colitis-Tag 2014
PD Dr. Winfried Häuser. Tabakrauchen und CED. Bauchredner (Magazin der Deutschen Morbus Crohn/Colitis ulcerosa Vereinigung e.V.) 4/2012

Autor: reizdarm.net-Redaktion
Letzte Aktualisierung: 31.05.2016

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