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Reizdarm-Syndrom (RDS) |
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Reizdarm-Syndrom - Hausmittel
Manchmal sind es schon einfache Hausmittel, die die Beschwerden beim Reizdarmsyndrom auf sanfte Weise lindern können.
Bitte beachten Sie aber: Diese Hausmittel lindern lediglich die Symptome des Reizdarmsyndroms. Sie ersetzen keine ursächliche Therapie und sind eher für leichte Beschwerden geeignet. Neben dem Einsatz dieser Hausmittel ist es dringend anzuraten, die Probleme des Reizdarmsyndroms an der Wurzel zu packen und damit das Reizdarmsyndrom langfristig und nachhaltig zu therapieren. Um die angegriffene Darmflora dauerhaft in Balance zu bringen und als echtes Therapiekonzept gegen das Reizdarmsyndrom, hat sich die Zufuhr von Probiotika, im Speziellen die Einnahme von speziellen Unterarten des Bakterienstamms Bifidobakterium bifidum (z.B. über ergänzende, bilanzierte Diäten) in aktuellen Forschungs-Studien besonders bewährt. Weitere Informationen finden Sie hier.
Auch wenn es bei manchen heißt: Schmeckt nicht, aber hilft – hier eine Auswahl der bekanntesten Hausmittel, die für die typischen Beschwerden beim Reizdarmsyndrom eingesetzt werden können:
Bewährte Hausmittel bei Bauchkrämpfen
Hier ist Wärme das A & O, um die Darmmuskulatur zu entspannen. Zum Beispiel mit….
- …einer Wärmflasche auf dem Bauch
- …einem Kirschkernkissen, das in der Mikrowelle erhitzt, und dann auf den Bauch gelegt wird
- …einem heißen Vollbad mit Zusätzen wie Lavendel oder Melisse
- …einem Kartoffelumschlag (heiße Kartoffeln in einem Tuch) auf dem Bauch. Kartoffeln sind perfekte Wärmespeicher und geben die Wärme nach und nach an den Körper ab
Darüber hinaus haben sich folgende Teesorten bei Bauchkrämpfen bewährt:
- Pfefferminztee
- Kamillentee
- Anis-, Kümmel- und Fencheltee
Bewährte Hausmittel bei Blähungen & Völlegefühl
- Mischung aus Kümmel-, Anis- und Fencheltee
- Wärme entspannt und reduziert Blähungen. Egal ob Wärmflasche, Kirschkernkissen, Kartoffelumschlag oder Vollbad – erlaubt ist, was gut tut
- Pfefferminztee
- Speisen gewürzt z.B. mit Koriander, Anis oder Kümmel
- Bei Säuglingen hat sich eine spezielle Bauchmassage bewährt. Lassen Sie sich von Ihrem Arzt oder Hebamme die richtigen Handgriffe zeigen!
Noch ein Tipp: Lassen Sie sich Zeit beim Essen, kauen Sie gründlich und vermeiden Sie Hektik! Denn so verringern Sie das Risiko, zu viel Luft beim Essen zu schlucken und beugen somit erneuten Blähungen vor.
Bewährte Hausmittel bei Durchfall
- Geriebener Apfel: Das beim Reiben herausgelöste Pektin bindet Giftstoffe im Darm
- Karottensuppe: Durch den Kochvorgang werden bestimmte Inhaltsstoffe der Karotten freigesetzt, die verhindern können, dass schädliche Darmbakterien an der Darmschleimhaut „andocken“ können. Wichtig ist viel Salz in der Karottensuppe, um so auch wieder wichtige Mineralstoffe zuzuführen
- Eine Banane zerdrücken und in kleinen Bissen zu sich nehmen
- Schwarzer Tee. Zieht der Tee länger als drei Minuten, sind genügend Gerbstoffe enthalten, die ihre beruhigende Wirkung auf den Darm entfalten können.
- Um den Flüssigkeits- und Mineralstoffverlust auszugleichen: Abgekochtes Wasser mit einem halben TL Salz und 5 TL Traubenzucker. Ein wenig Fruchtsaft dazu verbessert den Geschmack
Achtung: Lange Zeit setzte man auf Cola & Salzstangen. Hier ist Vorsicht geboten. Denn Cola enthält sehr viel Zucker, Salzstangen liefern dagegen eigentlich zu wenig Mineralstoffe. Häufig kann sich dieses Verhältnis von zu viel Zucker und zu wenig Salz laut Experten zu einem gegenteiligen Effekt und damit zu verstärktem Durchfall auswirken.
Bewährte Hausmittel bei Verstopfung
- Sauerkrautsaft regt die Verdauung an und bringt die Darmflora in Balance
- Jeden Morgen vor dem Frühstück: Ein Glas warmes Wasser trinken, um die Darmtätigkeit anzukurbeln
- Eingeweichte Trockenpflaumen (z.B. im Müsli zum Frühstück)
- Bauchmassage von rechts nach links, um den Darm bei seiner Verdauungstätigkeit zu unterstützen
- Augen zu und durch! 1-2 EL Olivenöl und schon geht es im Darm wieder voran
- Bewegen Sie sich. Egal ob Joggen, Schwimmen oder einfach Spazierengehen. Sind Sie auf Trab, wird auch ihr Darm in Bewegung gebracht
- Leinsamen zuführen und gleichzeitig auf ausreichend parallele Flüssigkeitszufuhr achten, damit die Quellmittel auch tatsächlich quellen können und nicht gegenteilig die Verstopfung verstärken
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