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Verstopfung - Vorbeugung
Achten Sie auf Ihre Darmflora & unterstützen Sie die Darmtätigkeit
Wer auf eine gesunde Darmflora achtet, der tut bereits eine Menge für eine gesunde Verdauung. Doch wie funktioniert das? Hier spielt insbesondere die Ernährung eine wichtige Rolle. Ideal ist eine ausgewogene und vitaminreiche Ernährung. Sie sollte besonders fettarm aber auch ballaststoffreich sein. Denn Ballaststoffe erhöhen die Darmtätigkeit und beschleunigen die Transitzeit des Speisebreis im Darm. Und nur wenn der Darm träge ist, entsteht in der Regel eine Verstopfung.
Viele Ballaststoffe liefern grundsätzlich Obst (z.B. Äpfel), aber auch Kartoffeln oder Möhren. Natürlich ist auch Getreide – vor allem Haferflocken oder Vollkornbrot – bestens geeignet. In Verbindung mit Ballaststoffen sollte man immer ausreichend trinken.
Auch Milchsäurebakterien (z.B. in Joghurt oder Kefir) können einen positiven Effekt auf eine intakte Darmflora haben.
Doch – ganz ehrlich: Wer hat im Alltag schon immer die Gelegenheit, einen derartigen Ernährungsplan umzusetzen? In der Kantine stehen Currywurst oder Braten zur Auswahl und Abends lockt der Besuch beim Italiener um die Ecke. In diesem Fall ist es hilfreich, die eigene Darmflora mit der kontinuierlichen Zufuhr von Probiotika (speziell „Bifidobakterium bifidum“) zu unterstützen.
Ein wenig mehr Achtsamkeit im Umgang mit der Ernährung sollte das allerdings keinesfalls ersetzen.
Weitere Tipps für eine intakte Verdauung
- Meiden Sie fette Speisen – sie machen den Darm träge
- Schokolade mit hohem Kakaoanteil, Rosinen, schwarzem Tee, Rotwein und Weißbrot in Maßen genießen – diese Lebensmittel haben einen „stopfenden“ Effekt
- Vor dem Frühstück: Ein großes Glas stilles Wasser trinken
- Getrocknete Pflaumen im Müsli: Lecker und eine Anregung für unseren Darm
- Halten Sie feste Essenszeiten ein und nehmen Sie sich Zeit zum Essen
- „Gut gekaut ist halb verdaut“ – deshalb: Kauen Sie gut und Essen Sie langsam
- Verzichten Sie Abends auf Mahlzeiten, die schwer im Magen liegen. Am Abend ist der Darm in der Regel weniger aktiv
- Bauen Sie den Gang zur Toilette z.B. morgens fest in ihren Zeitplan ein und nehmen Sie sich die Zeit, die sie brauchen.
- Eine Unterdrückung des Stuhlgangs sollte vermieden werden
- Eine gelegentliche Fastenkur ist wie ein Entspannungsurlaub für den Darm
- Sport bringt den Darm auf Trab. Egal ob Jogging, Schwimmen oder Bauchmuskeltraining – erlaubt ist, was gefällt
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