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Informationen und Hilfe rund um Darm-Probleme und das
Reizdarm-Syndrom (RDS)




 

Verstopfung - Diagnose

Bei der Diagnose von Verstopfung als Begleitsymptom des Reizdarmsyndroms handelt es sich um eine sogenannte Ausschlussdiagnose. Das heißt, es geht in erster Linie zunächst darum, ursächliche Erkrankungen als Auslöser der Verstopfung auszuschließen.

Das Arzt-Patienten-Gespräch


Das ausführliche Gespräch mit dem Arzt ist zunächst der erste Schritt. Auch wenn es ein Tabu-Thema ist und es vielen schwer fällt, über ihren Stuhlgang zu sprechen, sollte man die Fragen des Arztes möglichst detailliert beantworten. Denn nur so hat er die Möglichkeit, eine richtige Diagnose zu stellen und gegebenenfalls die nötigen Behandlungsschritte einzuleiten.

Welche Fragen stellt der Arzt?


Unter anderem wird sich der Arzt erkundigen nach…
  • …Häufigkeit und Art des Stuhlgangs
  • …weiteren Beschwerden wie Schmerzen oder Blähungen
  • …der Einnahme von Medikamenten
  • …den Ernährungsgewohnheiten
  • …bereits bekannten Grunderkrankungen oder Unverträglichkeiten
  • …Verstärkung der Symptome bei Stress oder psychischer Belastung

Untersuchungsmethoden im Überblick


Auf Basis dieses ersten Gesprächs stehen dem Arzt verschiedene Untersuchungsmethoden zur Verfügung. Welche Methode zusätzlich zur körperlichen Untersuchung zur Anwendung kommt, entscheidet der Arzt vornehmlich in Hinblick auf die auftretende Gesamtsymptomatik als auch auf Alter und Geschlecht des jeweiligen Patienten.
  • Körperliche Untersuchung des Bauches (Abtasten, Abhören, Abklopfen)
  • Blutuntersuchung (Ermittlung einer eventuellen hormonellen Störung z.B. bei Schilddrüsenunterfunktion)
  • Hämocculttest – Test auf Blut im Stuhl (Nachweis von nicht sichtbarem Blut im Stuhl)
  • Darmspiegelung (empfohlen insbesondere bei Patienten über 50 Jahren)
  • Ultraschalluntersuchung (Nachweis ungewöhnlicher Gasmengen und möglicherweise krankhafter Veränderungen im Magen-Darm-Bereich)
  • Untersuchung des Beckenbodens (mit Magnetresonanz) > Ermittlung einer möglichen Beckenbodenschwäche als Ursache
  • Untersuchung zur Ermittlung der Darmträgheit. Hier werden spezielle Kügelchen in röntgenresistenten Kapseln verabreicht und mittels Röntgenaufnahmen wird ermittelt, ob diese Kapseln nach 72 Stunden noch immer nicht den Darm passiert haben.
Analyse des mikrobiellen Gleichgewichts der Darmflora

Erfahren Sie hier mehr über die Therapie-Möglichkeiten bei Verstopfung >
     
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