Reizdarm: Hausmittel, die Sie kennen sollten

Reizdarm-Hausmittel

Das Reizdarmsyndrom (RDS) macht sich durch chronische Darmbeschwerden in Form von Durchfall, Verstopfung, Bauchschmerzen und Blähungen bemerkbar. Die Symptome können eine enorme Belastung im Alltag darstellen. Wer nicht gleich zu chemischen Arzneimitteln greifen will, kann es erstmal mit diesen Reizdarm-Hausmitteln versuchen!

Reizdarm-Hausmittel sind kein Patentrezept

Allerdings sollten sich Reizdarm-Betroffene nicht allzu viel von Hausmitteln versprechen. Denn Hausmittel, durch die RDS-Symptome komplett verschwinden, gibt es nicht. Reizdarm-Hausmittel können zwar einzelne Symptome lindern, allerdings nicht langfristig. Denn: Sie gehen den gereizten Darm nicht ursächlich an. Dieser entsteht laut Wissenschaftlern durch Stress, falsche Ernährung, Infekte oder Medikamente, welche die Darmbarriere schädigen.

Folglich treten Schadstoffe und Erreger in die Darmwand ein und ein gereizter Darm mit den typischen Symptomen wie Durchfall, Blähungen und Bauchschmerzen kann entstehen. Die gute Nachricht: Mittlerweile haben Forscher einen einzigartigen Bakterienstamm (B. bifidum MIMBb75) entdeckt, der bei einem gereizten Darm helfen kann. Dieser ist nur in Kijimea Reizdarm enthalten und weltweit patentiert. Durch klinische Studien konnte belegt werden, dass Kijimea Reizdarm die Symptome und den Reizdarm behandelt, gleichzeitig die Lebensqualität verbessert sowie keine bekannten Neben- oder Wechselwirkungen aufweist.

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Reizdarm-Hausmittel gegen Blähungen

Sowohl für den Betroffenen als auch für seine Umwelt sind Blähungen sehr unangenehm. Hier können folgende natürliche Hausmittel und Tipps Abhilfe schaffen:

    • Bitterstoffe (besonders wirksam: Enzianwurzel, Löwenzahnwurzel, Löwenzahnkraut und Schafgarbe). Sie können zu einem Tee aufgebraut werden.

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  • Blähende Lebensmittel (z.B. Kohl) meiden. Ein Ernährungstagebuch hilft dabei herauszufinden, welche Nahrungsmittel hauptsächlich Beschwerden verursachen.
    • Bauchmassagen im Uhrzeigersinn entspannen den Bauchbereich und fördern die Verdauung. So können sie auch Blähungen lösen.
    • Verdauungsspaziergänge oder moderate Bewegung in Form von Yoga oder Fahrradfahren reduzieren die Gasbildung und lassen Blähungen somit leichter entweichen.
    • Bewusstes Essen beugt Blähungen vor. Vermeiden Sie es, große Mahlzeiten schnell zu verschlingen und kauen Sie gründlich. So vermeiden Sie es, zu viel Luft zu schlucken.
    • Kümmel, Fenchel und Anis gehören zu den natürlichen Mittel gegen Blähungen. Daneben eignen sich auch Ingwer und Gelbwurz (Curcuma) als Gewürze in Gerichten dazu, blähende Lebensmittel wie Linsen verträglicher zu machen.
    • Zwar eignen sich Probiotika grundsätzlich auch bei Blähungen. Doch bei probiotischen Lebensmitteln wie Joghurt gelangen nicht ausreichend lebende Mikroorganismen in den Darm, um zu wirken. Hier hilft der Bifidobakterienstamm MIMBb75 (in Kijimea Reizdarm ).
    • Wärme sorgt für Entspannung – auch für den Darm. Wärmflasche, Körnerkissen oder warme, feuchte Wickel haben einen darmberuhigenden Effekt.
    • Verzichten Sie lieber auf kohlensäurehaltige Getränke, die auch Blähungen verursachen können. Besser geeignet sind stilles Wasser oder ungesüßte Kräutertees.

Reizdarm-Hausmittel gegen Bauchschmerzen

In den meisten Fällen sind Bauchschmerzen oder -krämpfe nur ein vorübergehendes Problem und verschwinden von alleine. Folgende Hausmittel können dabei helfen, die Beschwerden zu lindern:

  • Wärme ist ein bewährtes Hausmittel gegen Bauchschmerzen. Sie entspannt und entkrampft den Bauch.
  • Tee gehört auch zu den Klassikern gegen Bauchschmerzen. Hier eignen sich vor allem Pfefferminze, Kamille, Kümmelsamen, Fenchelsamen oder Anisfrüchte.
  • Trockenes Brot hilft vor allem bei säurebedingten Oberbauchschmerzen.
  • Ingwer hilft gerieben oder als Tee gegen Verdauungsbeschwerden.
  • Eine sanfte Bauchmassage im Uhrzeigersinn kann bei Bauchschmerzen gut tun.

Reizdarm-Hausmittel gegen Durchfall

Wenn sich das Reizdarmsyndrom bei Ihnen vor allem mit dem Symptom Durchfall äußert, können folgende Hausmittel unterstützend bei der Linderung helfen:

  • Bananen, Äpfel und Karotten sind ein besonders wertvolles Hausmittel gegen Durchfall: Sie enthalten Pektin und liefern zusätzlich viele Nährstoffe, die der Körper nach dem Mineralstoffverlust gut gebrauchen kann.
  • Tee aus getrockneten Heidelbeeren enthält Gerbstoffe, die dem Darm gut tun. Den Tee aus zwei bis drei Teelöffel getrockneten Heidelbeeren und einem Viertelliter kochendem Wasser einfach selbst herstellen. Ziehzeit: Zehn Minuten. Auch schwarzer und grüner Tee enthalten Gerbstoffe. Hier beträgt die Ziehzeit allerdings drei Minuten.
  • Salbeitee und andere Kräutertees wie Kamille, Brombeerblätter, Anis, Fenchelsamen oder Kümmel beruhigen den Magen-Darm-Trakt. Sie helfen zudem, den Flüssigkeitsmangel bei Durchfall auszugleichen.
  • Wärme lindert Bauchmerzen, die häufig begleitend zum Durchfall vorkommen. Als Wärmequellen geeignet sind zum Beispiel warme Körnerkissen oder Wärmflaschen.
  • Rehydrationslösung selbst machen: Ein Liter Wasser, ein halber Teelöffel Kochsalz und sechs Teelöffel Zucker. Die Lösung versorgt den Körper bei Durchfall mit wichtigen Mineralstoffen und Flüssigkeit.
  • Eine klare, aber kräftige Brühe gibt dem Körper bei Durchfall Energie, Mineralstoffe und Flüssigkeit zurück.
  • Ruhe ist die beste Medizin. Wer Durchfall hat, sollte sich schonen!

Beachten Sie: Menschen, die zu einer Risikogruppe gehören – z.B. ältere Menschen, Schwangere, Säuglinge – sollten die Hausmittel nur in Absprache mit einem Arzt anwenden!

Reizdarm-Hausmittel gegen Verstopfung

Verstopfung gehört zu den typischen Symptomen bei Reizdarm. Hausmittel können auch hier keine Wunder bewirken, allerdings die Beschwerden lindern.

  • Olivenöl macht harten Stuhl gleitfähiger und ist damit ein wirkungsvolles Reizdarm-Hausmittel gegen Verstopfung (Obstipation). Ein Esslöffel vor dem Frühstück genügt.
  • Auch Rizinusöl macht den Stuhl geschmeidiger und fördert die Darmbewegungen. Achtung: Für Schwangere ist Rizinusöl nicht empfehlenswert, da es Wehen fördern kann.
  • Regelmäßige Bewegung oder Sport kurbeln die Verdauung an – und beugen so Verstopfung vor. Ideal sind Ausdauersportarten wie Joggen, Schwimmen oder Fahrradfahren. Auch ein Verdauungsspaziergang nach dem Essen regt bereits die Darmtätigkeit an.
  • Natürliche Abführmittel sind Sauerkraut, Leinsamen oder sulfatreiches Mineralwasser – sie können Verstopfungen lösen.
  • Meiden Sie dagegen „stopfende“ Lebensmittel (z.B. Bananen, Kakao oder Schokolade).
  • Wer morgens ein Glas warmes Wasser auf nüchternen Magen trinkt, bringt den Darm in Schwung und vermeidet dadurch Verstopfung.
  • Ein Gemisch aus Laktulose-Sirup und Milchzucker in Wasser aufgelöst, vermeidet zu harten Stuhl. Erhältlich sind die beiden Inhaltsstoffe in Drogerien oder Apotheken. Achtung: Nicht geeignet für Menschen mit Laktoseintoleranz!
  • Eine kreisförmige Bauchmassage von rechts nach links lindert Bauchschmerzen und fördert die Darmtätigkeit.
  • Bauchschmerzen und Blähungen treten oft gleichzeitig mit einer Obstipation auf. Wärmende Bäder, eine Wärmflasche oder ein warmes Kirschkernkissen entspannen den Darm und können die Beschwerden lindern.
  • Viel trinken – damit Verstopfung gar nicht erst entsteht. Mindestens 1,5 Liter am Tag sollten es sein. Am besten eignen sich kalorienfreie Getränke wie Wasser und ungesüßte Tees.

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Autor: reizdarm.net-Redaktion
Letzte Aktualisierung: 25.06.2018

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