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Informationen und Hilfe rund um Darm-Probleme und das
Reizdarm-Syndrom (RDS)




 

Völlegefühl - Therapie


Schnelle Hilfe bei akutem Völlegefühl nach übermäßiger Nahrungsaufnahme


Zur kurzfristigen und symptomatischen Behandlung von Völlegefühl können verschiede Maßnahmen vorübergehend Linderung verschaffen. Welche Möglichkeiten am besten helfen, ist von Person zu Person häufig unterschiedlich:
  • Fenchel-, Anis- oder Kümmel-Tee
  • Bewegung (Spaziergang) zur Anregung der Verdauung
  • Wärmflasche
  • Bitterpräparate wie Tausendgüldenkraut, Enzian oder Angelikawurzel
  • Prokinetika (Medikamente die die Magenentleerung fördern)
Eine Behandlung mit sogenannten Prokinetika lindert die Beschwerden in den meisten Fällen schnell und effektiv, die Wirkung hingegen ist nur von kurzer Dauer. Die eigentliche Ursache der Beschwerden – nämlich ein Ungleichgewicht der Darmflora – bleibt bei dieser Behandlungsweise weiterhin bestehen. Darüber hinaus können manche Wirkstoffe der Arzneimittel mit einem großen Spektrum an Nebenwirkungen verbunden sein.

Effektiv & nachhaltig: Probiotika


Als gesichert gilt, dass durch die Verabreichung von bestimmten Probiotika eine Veränderung der Immunitätslage und eine Verbesserung der Beschwerdesymptomatik bei verschiedenen Krankheitsbildern erzielt werden kann. Diese kann positiv genutzt werden z.B. bei Infektanfälligkeit, bei Allergien, bei Darmentzündungen, bei Stuhlunregelmäßigkeiten, bei Blähungen und letztendlich auch bei immer wiederkehrendem Völlegefühl.

Während nach Antibiotikabehandlungen, nach infektiösen Darmerkrankungen oder auch nach Fastenzeiten in der Regel eine kurzzeitige Therapie mit Probiotika zur Vorbeugung gegen die (erneute) pathogene Keimbesiedelung ausreicht, muss bei Krankheitsbildern, wie Laktoseintoleranz, Lebensmittelunverträglichkeiten, bekannter Colitis ulcerosa oder Morbus Crohn eventuell eine jahrelange Behandlung erfolgen.

Da bisher keinerlei Nebenwirkungen von Probiotika – insbesondere bei der Gabe von Bifidobakterien (z.B. Kijimea Reizdarm®)  - bekannt sind, eignet sich die Behandlung als ideale Langzeittherapie. Und nicht nur das. Auch wenn es um die Vorbeugung funktioneller Darmbeschwerden geht, sind Bifidobakterien laut aktuellen Studienergebnissen bestens geeignet.

Wie wirken Probiotika bei Völlegefühl und anderen Symptomen des Reizdarmsyndroms?


Insbesondere der Stamm „Bifidobakterium bifidum“ – ein spezieller Stamm der Gattung der Bifidobakterien - hat nachweislich eine positive Wirkung auf das Immunsystem und die Darmfunktion. Die regelmäßige Zufuhr probiotischer, bilanzierter Diäten auf Basis dieses Bakterienstamms Bifidobakterium bifidum eignet sich daher zur Prävention oder als Therapie bei Allergien, Entzündungen und vor allem funktionellen Darmproblemen wie dem Reizdarmsyndrom und dem Völlegefühl.
Bifidobakterien, speziell Bifidobakterium bifidum zeigen Gesundheitseffekte, die direkt oder indirekt mit dem Magen-Darm-System in Beziehung stehen:
  • Sie hemmen die Anheftung von krankhaften Keimen an der Darmwand und verhindern gleichzeitig die Ausbreitung der Keime in die Blutbahn und in andere Organe.

  • Sie vermindern die Produktion von Entzündungsmediatoren und stabilisieren die Darmbarriere.

  • Sie bilden Antibiotika-ähnliche Substanzen (sogenannte Defensine)

  • Sie sind am Aufbau des körpereigenen Immunsystems entscheidend beteiligt

  • Sie tragen zur Regulierung der Darmbeweglichkeit und zur Ernährung der Darmschleimhaut bei.

  • Sie verkürzen die intestinale Transitzeit (Darmpassage) und können damit einer Verstopfung entgegenwirken.

Was Sie selbst zur Linderung der Beschwerden beitragen können

  • Verzichten Sie auf Kaffee, Alkohol und Nikotin
  • Meiden Sie üppige, scharf-angebratene und sehr späte Mahlzeiten
  • Trinken Sie mindestens 2 Liter pro Tag - Wasser oder ungesüßter Kräutertee eignen sich am besten
  • Blähende Nahrungsmittel wie Zwiebeln, frisches Weißbrot, Bohnen, Linsen oder Kohl sollten möglichst selten auf dem Speiseplan stehen. Günstig sind leichtverdauliche, gedünstete Gerichte.
  • Krampflösende und beruhigende Tees (Kamille, Fenchel) vor einer Mahlzeit können aufkommende Beschwerden lindern.
  • Bei aufgeblähtem und prallem Bauch kann eine leichte, kreisförmige Massage mit der flachen Hand um den Bauchnabel helfen
  • Ein kleiner Spaziergang nach dem Essen kann helfen, das Völlegefühl schneller abklingen zu lassen.
  • Nehmen Sie häufiger kleine Portionen zu sich und kauen Sie gut!

Strategien zur Stressbewältigung und zum seelischen Wohlbefinden


Da sich die Symptome wie Völlegefühl beim Reizdarmsyndrom häufig unter Stress verstärken, ist es ratsam, Strategien zu Stressbewältigung in den Alltag mit einzubauen und sich ganz bewusst Zeit für sich und seine Bedürfnisse zu nehmen.
Hier ein paar Tipps:
  • Es muss nicht immer Bodystyling oder Tae-Bo sein! Power-Sportarten bringen zwar den Körper auf Trab, bedeuten aber häufig aufgrund der hohen Pulsfrequenz zusätzlichen Stress. Wie wäre es also mal mit Yoga? Für mehr Ruhe und ein bewussteres Körperempfinden.
  • Die richtige Atemtechnik kann helfen, die allgemeine Körperspannung zu reduzieren und Nervosität abzubauen.
  • Eignen Sie sich Entspannungstechniken wie progressive Muskelentspannung, autogenes Training oder Meditation an!
Achten Sie auf genügen Ruhe- und Entspannungsphasen in Ihrem Alltag. Dazu gehört auch, sich genügend Zeit bei den Mahlzeiten zu lassen.

So können Sie dem Völlegefühl vorbeugen >
     
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