Diese Reizdarm-Symptome sollten Sie kennen

Frau mit Übelkeit - was hilft?

Jeder hat ab und an mal Verdauungsbeschwerden oder Bauchschmerzen. Doch für Menschen, die am Reizdarmsyndrom (RDS) leiden, sind diese Schmerzen und Beschwerden eine dauernde und wiederkehrende Belastung. Schätzungsweise 15 Millionen Menschen in Deutschland leiden an einem gereizten Darm – der Begriff „Volksleiden“ ist hier also durchaus angebracht.

Reizdarm-Symptome sind individuell unterschiedlich

Dabei kann das Reizdarmsyndrom viele verschiedene Beschwerden auslösen. Grundsätzlich gilt: Reizdarm-Symptome fallen bei jedem Menschen anders aus. Neben Bauchkrämpfen und Unwohlsein gehören zu den häufigsten Symptomen beim Reizdarmsyndrom

Reizdarm-Symptome können abwechselnd oder gleichzeitig auftreten und unterschiedlich stark ausgeprägt sein. Wenn beispielsweise über mehrere Wochen hinweg Durchfall und Verstopfung abwechselnd auftreten, kann das ein Anzeichen für das Reizdarmsyndrom sein.

Einhergehend mit diesen Reizdarm-Symptomen berichten Betroffene außerdem von Veränderungen der Stuhlkonsistenz sowie der Stuhlfrequenz. Außerdem macht sich das Reizdarmsyndrom durch folgende Anzeichen bemerkbar:

  • häufiger Stuhldrang tagsüber (nachts meist keine Darmbeschwerden)
  • weicher oder sehr harter Stuhl
  • weißer oder klarer Schleim im Stuhl
  • Gefühl der unvollständigen Darmentleerung
  • Blähbauch (Meteorismus)
  • Imperativer Stuhlgang (sehr starker Stuhldrang)

Beschwerdefreie Phasen ohne Reizdarm-Symptome

ernaehrungstagebuchZudem gilt: Reizdarm-Symptome können auch nur phasenweise auftreten. So kommt es bei manchen Betroffenen des Reizdarmsyndroms vor, dass sich die Symptome mehrere Tage, Wochen oder Monate bessern bzw. gar nicht erst auftreten. Zum Auftreten der Reizdarm-Symptome können dann vor allem Stress, Anspannung, Nervosität und andere psychische Belastungssituationen führen. Bei manchen Patienten bringen auch bestimmte Lebensmittel den Stein ins Rollen. Ein Ernährungstagebuch kann dabei helfen, Beschwerden im Blick zu behalten und mögliche Auslöser zu erkennen. Eine kostenlose Vorlage für ein Ernährungstagebuch finden Sie hier.

Reizdarm-Typen: Symptome sind ausschlaggebend

Mediziner unterscheiden vier Haupttypen des Reizdarmsyndroms – je nachdem welche Symptome vorrangig auftreten:

  • Verstopfungstyp/RDS-O (Reizdarmsyndrom mit Obstipation)

Stuhlgang selten (maximal drei Mal pro Woche)

Stuhlkonsistenz hart

  • Durchfalltyp/RDS-D (Reizdarmsyndrom mit Diarrhö)

Stuhlgang mehrmals täglich (mindestens drei Mal)

Stuhlkonsistenz vorwiegend sehr weich bis flüssig

  • Reizdarmtyp mit gemischtem Stuhlverhalten/RDS-M

Durchfall und Verstopfung zur gleichen Zeit, z.B. beides an einem Tag

  • Reizdarmsyndrom ohne Subtyp

Weder Stuhlkonsistenz noch Stuhlverhalten lassen auf die Typen RDS-O, RDS-D oder RDS-M schließen

Außerdem lässt sich das Reizdarmsyndrom in den

  • Schmerztyp und den
  • Blähungstyp

einteilen. Allerdings können schmerzhafte Bauchkrämpfe sowie Blähungen und Blähbauch grundsätzlich bei allen Reizdarm-Typen auftreten.

Reizdarm? Symptome die das Syndrom ausschließen

Die Reizdarm-Diagnose ist eine Ausschlussdiagnose. Heißt: Das Reizdarmsyndrom wird nicht direkt durch Untersuchungen festgestellt. Die Diagnose erfolgt, indem alle nachweisbaren anderen Erkrankungen mit ähnlichen Symptomen wie bei einem Reizdarm ausgeschlossen werden. Dazu gehören zum Beispiel

Bei diesen Erkrankungen ist das Beschwerdebild zwar ähnlich wie beim Reizdarmsyndrom und kann daher leicht verwechselt werden. Allerdings lässt sich Reizdarm anhand bestimmter Symptome auch ausschließen, da sie bei Betroffenen sehr selten oder gar nicht vorkommen:

  • Gewichtsverlust
  • Blut im Stuhl
  • Symptome auch in der Nacht
  • Krankheitsbild verschlechtert sich kontinuierlich
  • Beschwerden treten nur kurzzeitig auf

Reizdarm-Symptome lindern: Welche Therapien helfen?

Das Reizdarmsyndrom ist nicht lebensgefährlich und auch nicht mit einem erhöhten Risiko für andere Darmerkrankungen wie Darmkrebs verbunden. Trotzdem stellen Reizdarm-Symptome für die Betroffenen oftmals eine extreme Belastung dar. Die Beschwerden reduzieren oft deutlich die Lebensqualität und können als Folge depressive Erkrankungen sowie Erschöpfung, Nervosität, innere Unruhe oder Müdigkeit hervorrufen.

Für die Therapie gibt es beim Reizdarmsyndrom verschiedene Ansätze. Das Problem: Viele der Betroffenen behandeln nur die Reizdarm-Symptome, jedoch nicht die Ursache, also den gereizten Darm. So gestaltet sich die Suche nach einer funktionierenden Behandlungsmöglichkeit als langwieriger und anstrengender Prozess.

Immer mehr Wissenschaftler sind heute der Meinung, dass Stress, falsche Ernährung, Infekte oder Medikamente die Darmbarriere schädigen. Die Folge: Schadstoffe und Erreger treten in die Darmwand ein. Die typischen Reizdarm-Symptome wie Durchfall, Blähungen und Bauchschmerzen entstehen.

Bakterienstamm kann Reizdarm-Symptome signifikant lindern

Mittlerweile haben Forscher einen einzigartigen Bakterienstamm (B. bifidum MIMBb75) entdeckt, der bei einem gereizten Darm helfen kann. Dieser ist nur in Kijimea Reizdarm  enthalten und weltweit patentiert.

Der in Kijimea Reizdarm  enthaltene Bakterienstamm legt sich sinnbildlich wie ein Pflaster auf die Darmwand. Eine klinische Studie legte überzeugend dar, dass die typischen Reizdarm-Symptome bei Betroffenen signifikant gelindert wurden. Mehr noch: Die Wissenschaftler konnten zeigen, dass sich auch die Lebensqualität entscheidend verbessern kann. Und der Erfolg gibt Kijimea Reizdarm  recht: Es ist mittlerweile das meistverwendete Präparat* bei Reizdarm in Deutschland.

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